Auch wenn die Versuchung groß ist: Drehen Sie die Heizung nicht zu schnell komplett ab. Reduzieren Sie bei Bedarf lieber die Temperatur um ein paar Grad.Ohne Heizung kühlen die Wände und Mauern so sehr aus, dass zum Wiederaufwärmen viel Zeit und Energie notwendig ist, falls es doch nochmal kühler wird.
Kalkablagerungen auf Heizstäben, etwa in Wasserkochern und Kaffeemaschinen, treiben den Stromverbrauch in die Höhe. Schon ein Millimeter mehr erhöht den Verbrauch um rund acht Prozent. Entkalken Sie also regelmäßig Ihre Geräte, am besten mit Essigsäure.
Ob Adventsplätzchen oder Weihnachtsgans: Im Winter wird der Backofen beansprucht wie in keiner anderen Jahreszeit. Im Frühling freut sich der Ofen daher über eine gründliche Reinigung. Sind beispielsweise die Gummidichtungen verdreckt, schließt die Ofentür nicht mehr richtig, und es entweicht Wärme. Mit warmem Wasser und mildem Reinigungsmittel bekommen Sie das in den Griff.
Auch vereiste Kühlschränke fressen Energie. Eine zwei Millimeter dicke Eisschicht lässt den Verbrauch um 15 Prozent nach oben schnellen. Im Sommer laufen die Kühlgeräte auf Hochtouren. Da lohnt es sich, sie vorher abzutauen. Übrigens: Auch der Standort von Kühlgeräten ist nicht unwichtig. Sie sollten keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein und nie neben Wärmequellen wie Herd, Spülmaschine oder Heizkörper stehen.
Im Frühling fällt wieder mehr Tageslicht durch die Fenster - vorausgesetzt, sie sind sauber. Denn im Winter hat sich Schmutz auf den Scheiben angesammelt. Wer aber schlierige Fensterscheiben hat, neigt dazu, früher elektrisches Licht anzuschalten. Saubere Fensterscheiben sparen Energie.
Auch der Garten will frühjahrsfit gemacht werden. Motorbetriebene Geräte sind dazu nicht immer notwendig. Oft reichen schon Harke, Rechen und ein mechanischer Rasenmäher. Für größere Gärten lohnt sich der Umstieg von Benzin- auf Elektromäher. Die Akkutechnik ermöglicht kabelloses Arbeiten.






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